Der Darmstädter Unternehmerverein Unternehmer für Darmstadt e.V. („UfDa“) engagiert sich seit Kriegsbeginn auch für Menschen in der Ukraine. Jetzt spendet der Verein einen Minibus für Darmstadts Partnerstadt Ushgorod. Der gepflegte VW „Crafter“ soll unter anderem bei der Verteilung von Hilfsgütern und dem Transport von Flüchtenden eingesetzt werden. „Ushgorod im äußersten Westen der Ukraine gilt als ein Drehkreuz humanitärer Hilfstransporte für das kriegsversehrte Land“, erklärt UfDa-Vorstandsmitglied Heiko Depner. Der Minibus ist Teil der jüngsten Bedarfsliste, die Ushgorods Bürgermeister mit seinem Darmstädter Amtskollegen austauscht. „Ich freue mich von Herzen, dass wir mit der Hilfe des UfDa auch diesen Wunsch erfüllen können. Auf Darmstadts Unternehmer ist Verlass. Das Engagement ist vorbildlich und unterstreicht einmal mehr, dass uns in Darmstadt Solidarität und städtepartnerschaftlicher Zusammenhalt viel bedeutet“, erklärt Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch, der den Minibus entgegen nahm. Die Koordination übernimmt das städtische Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen. UfDa-Vorstandsmitglied Moritz Nitsche, Geschäftsführer der Wiest Autohäuser, hat den Kauf zu vergünstigten Konditionen ermöglicht.
UfDa-Mitglieder und Mitarbeitende ihrer Unternehmen sind seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine vom Kriegsgeschehen bestürzt. „Die Anteilnahme ist groß“, erklärt der Vorsitzende Dr. Tobias Moog. „Mein Dank geht an unsere Mitglieder, Mitarbeitende und Partner. Mit deren Hilfe konnten wir Hilfsprojekte für die Ukraine mit bislang insgesamt 25.000 Euro unterstützen“, sagt Moog. Spenden gingen auch an die Hilfsorganisation „Helpukraine“, die von Polen aus Kriegsgebiete mit medizinischer Ausstattung versorgt. UfDa-Mitglied Konstantin Kolb hat Spritzen und Mittel zur Wundversorgung ausgewählt. Eine weitere Spende kommt der Flüchtlingsbetreuung in Darmstadt zugute. „Hier geht es etwa um Ausflüge und Sprachförderung, Engagement über die üblichen Sozialleistungen hinaus“, erklärt Heiko Depner. Kurz nach Kriegsbeginn hatte sich der Verein zudem an einer Spende für Schutzausrüstung wie Helmen und ABC-Masken beteiligt. Die Mitglieder Tilo Degenhardt und Rolf Neubauer hatten die Lieferung unterstützt und beim Verladen mit angepackt.
Auch weiterhin möchte der Verein ausgewählte und direkte Hilfsprojekte zugunsten der Ukraine unterstützen und ruft zu Spenden auf. Wer sich beteiligen möchte, kann seine Spende unter dem Stichwort „Ukraine“ an Unternehmer für Darmstadt e.V. überweisen, IBAN: DE90 5085 0150 0000 757357. Spendenquittungen werden automatisch zugestellt, dafür ist bei der Überweisung die Anschrift zu vermerken.